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das universum...

...ist in unterschiedlich detailliert beschriebene Gebiete unterteilt:

Zentrale Sphäre, Äußere Sphäre, Peripherie.

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[jh 21 - erdkrieg und exodus]
Das 21. Jahrhundert markiert den ersten Umbruch in der irdischen Gesellschaft. Historiker des 27. Jahrhunderts haben anhand der überlieferten Dokumente und Daten sowie archäologischer Funde die bruchstückhafte Geschichte vor dem Erdkrieg und die Zeit vor dem Großen Krieg rekonstruiert. Die Kenntnisse der Wissenschaft gerade das 21. Jahrundert betreffend sind dürftig, da viele Informationen in unzulänglicher, digitaler Form vorlagen und die Zeit - aber insbesondere den Erdkrieg - nicht überdauert haben.
Allgemein schätzt man daher die menschliche Zivilisation um die Jahrtausendwende rückständiger ein, als wir es heute tatsächlich erleben.

Der Beginn des Jahrhunderts ist von Blockbildung geprägt: Die EU wird ein eigener Staat, China wandelt sich in Panasia, auch in Afrika und Südamerika entstehen Bündnisse - die Globalisierung schreitet voran (so kommt es zur Entwicklung der Weltsprache "Standard", die im 27. Jahrhundert immer noch die wichtigste Sprache ist). Die Raumfahrtnationen schließen sich zur International Space Agency (ISA) zusammen, deren Bedeutung stetig wächst. Für viele beginnt ein goldenes, vielversprechendes Zeitalter. Daneben aber gibt es auch große Probleme:
Ressourcenknappheit (u.a. Versiegen der Ölquellen), Umweltprobleme (u.a. Verschiebung von Klimazonen), Krankheiten (u.a. starker Anstieg der Krebsraten), Völkerwanderung und eine neue Kolonialpolitik in Afrika sowie christlicher und islamischer Fundamentalismus sorgen neben regionalen Konflikten für Zündstoff.
Der Mongolei-Konflikt zwischen Panasia und Russland und die damit einhergehenden Kolonialstreitigkeiten führen zu einer schweren Krise, aber erst der Zusammenbruch des planetaren Netzwerks "Internet" durch einen Virus sorgt 2069 für den Ausbruch des Erdkrieges, der auch mit Nuklearwaffen geführt wird.

Während der Nukleare Winter und eine endzeitliche Dunkelheit einbricht, zieht sie ISA - mittlerweile hat sie die UNO ersetzt und ist zu einem eigenen Staat geworden - ihre Evakuierungspläne der Erde vor. Mond- und Marskolonie werden massiv ausgebaut, auf der Erde Lager eingerichtet und nach genauem Plan und Bedarf 30 Jahre lang evakuiert. Um das Überleben der Menschheit zu sichern, hat die ISA-Administration weitgreifende Möglichkeiten: Wer nicht gehorcht, wird zurückgelassen.

[jh 22 - ruhe nach dem sturm]
Die ISA-Republik erklärt die Erde zum Quarantänegebiet, das 400 Jahre lang nur von einzelnen wissenschaftlichen Expeditionen betreten werden darf. Sie baut ihre Präsenz im Sonnensystem aus: Wolkenstädte werden auf den äußeren Gasriesen eingesetzt, deren Monde kolonisiert und Ressourcen gesichert. Der Merkur wird als Solarkraftwerk genutzt und liefert Energie für das ganze System. Durch die fortschrittliche Ozonerie-Technologie wird eine Kolonie auf der Venus möglich, ebenso entsteht die erste Kolonie auf dem Pluto. Es ist ein Jahrhundert starker technischer Entwicklung, aus der ISA-Republik wird die Terranische Republik, die eine eigene, wenn auch sehr autoritäre Verfassung hat.

[jh 23 - das imperiale zeitalter beginnt]
Ein Terrorsyndikat mit Sitz auf Pluto entsteht unter einem gewissen L. van Peer. Als sich der Pluto schließlich von der Republik lossagt, kommt es 2231 zum I. Interplanetaren Krieg, der nicht nur mit einem Sieg der Republik endet, sondern auch zum Verlassen der "Syndikatler" des Sonnensystems und zur Ausrufung des Imperiums durch den ersten Imperator, Sulla, führt.
Eine andere Untergrundorganisation entsteht, die insbesondere kriminelle Kräfte bindet und später zum ersten Piratenclan wird.
2297 treffen die syndikatischen Flüchtlinge im Fomalhaut-System auf die Rasse der Metonoiden und stellen den ersten Kontakt zu einer außerirdischen Spezies her.

[jh 24 - II. interplanetarer krieg]
Die Syndikatler, wohl wissend dass das Imperium sie verfolgt, können die reptiloiden Metonoiden davon überzeugen, sich auf ihre Seite zu stellen. Schließlich greift das Imperium die syndikatischen Kolonien im Fomalhaut-System an. Es kommt zum II. interplanetaren Krieg, der sich 40 Jahre lang hinzieht, da das Imperium immer wieder Nachschub aus dem 24 Lichtjahre entfernten Sol-System benötigt. Als ein Großteil der Metonoiden im Krieg gefallen ist, kann das Imperium mit ihnen klären, dass es ihm nicht um Metonar geht, sondern um die Syndikatler: Die Metonoiden wechseln die Fronten und die Syndikatler sind abermals gezwungen, das System zu verlassen. Metonar schließt sich dem Imperium an, während die Syndikatler im Aldebaran-System eine Bleibe finden, bis heute das syndikatische Hauptsystem.
Imperator Romarick I. baut seine Macht aus und festigt sie.

[jh 25 - aufruhr und großer krieg]
In den 20er Jahren kommt es im Sol-System zu einem Bürgerkrieg, der auch den Anfangspunkt der noch immer schwelenden Marsproblematik setzt: Die Präfekten von Mars, Venus und Merkur rebellieren gegen den Imperator, nachdem dieser ihre Macht beschnitten, das umstrittene System der Planetenkategorisierung eingeführt und Konzerne entmachtet hat. Das Imperium schlägt die Rebellion blutig nieder - als in einem Überraschungsangriff Pluto in die Hände des Syndikats fällt, welches den Bürgerkrieg hintergründig angestachelt hat. Das Imperium gewinnt den Planeten zurück. Imperator Romarick I. setzt sich mit einer großen Armada in Richtung Aldebaran in Bewegung und verschwindet spurlos.
Der erste Kontakt mit der Telepathenrasse der Veganoiden bringt eine Hiobsbotschaft: Es existiert eine außerirdische Macht, die die Veganoiden praktisch ausgelöscht hat: Das Beta-Pictor-Kontinuum. Durch die Veganoiden gelingt schließlich ein Frieden zwischen Imperium, Syndikat und auch dem neu entstandenen Piratenclan.
2469 beginnt die dunkle Stunde der Menschheit mit der beta-pictorischen Invasion des Aldebaran-Systems.

[jh 26 - zeit des aufbruchs]
Die Schlacht um Terra bringt 2525 die Kriegswende. Der Große Krieg endet 24 Jahre später mit einem noch immer gültigen Waffenstillstandsabkommen, nachdem die Menschen einige außerirdische Spezies aus den Klauen der Beta-Pictor befreien konnten. Historikern ist noch immer nicht klar, warum die Beta-Pictor - eine Rasse, die bislang jeden Krieg schlichtweg durch ihre zahlenmäßige Überlegenheit gewann - sich auf das Abkommen einließen. Die Hoffnungen auf eine unter einem Banner vereinte Menschheit erfüllen sich nicht.
Durch den beta-pictorischen Überlichtantrieb expandiert die Menschheit in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts rasant. Es gelingt weder Imperium noch dem Syndikat, diese Ströme auf Dauer zu kontrollieren: Grundsteine für neue Staaten entstehen.
Auf der Erde entsteht die erste Siedlung nach dem Erdkrieg: 2570 wird Utopia City inmitten des Atlantiks als neue Hauptstadt des Imperiums eingeweiht.

[jh 27 - die gegenwart]
Während Imperium und Syndikat ihre Grenzen absteckten und sicherten und den "Zentralbund" gründeten, entstehen jenseits des Zentralbundes weitere Nationen wie das Haus Taesari, die Panmetonoidische Konföderation (der neue Erzfeind des Imperiums), Guanku oder die Ekratos-Union - alle mit ihrer eigenen Ideologie und Gesellschaftsbildern. Zudem trifft man auf die Cassiopische Völkerföderation, ein großes außerirdisches Reich, das einst gegen die Beta-Pictor kämpfte und verlor. Man findet auch außerirdische Reiche, die nur noch ein Schatten ihrer selbst sind: das ehemalige Großreich der Teraden beispielsweise, die sich einst schworen, jegliches organische Leben im Universum zu vernichten und dies bei den Veganoiden auch fast umsetzen konnten. Daneben existieren die seltsamen, vogelartigen At'Rank-gulor, die nur durch Zufall nicht von den Beta-Pictor entdeckt wurden. Die aquatoiden Minelauvaner, deren Besetzung durch das Kontinuum die Rasse ins Raumfahrtzeitalter katapultierte. Die Wandler-Chamäleoniden, einst zwei Völker, die von den Genetikern der Beta-Pictor zu einer Einheit verschmolzen wurden. Und einige mehr...

Wir schreiben das Jahr 2682.

Dies sind nur winzige Einblicke in die detailreiche Chronik des NOVA-Universums. Die Entwicklungen seit 2676 gibt es im [Imperial Standard], hier insbesondere im Archiv.

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