[Home]
[Was ist Rollenspiel?]
[Was ist NOVA?]
[Team & Jobs]
[Material]
[Bewerbung]
[Kontakt & Feedback]

das universum...

    ...wird von knapp einem dutzend intelligenter Spezies bevölkert.

[Das Projekt] [Story] [Rassen] [Charaktere] [Spielregeln]
[Beta-Pictor] [Cassiopier] [Metonoiden] [...und andere]

Neben den zwei großen Territorialmächten, dem Kontinuum und der Völkerföderation, sowie der Erstkontaktrasse der Metonoiden gibt es natürlich noch einige Spezies im NOVA-Universum, die hier in einem kurzen Überblick vorgestellt werden:

[minelauvaner]
Von der "Welt der wandelnden Wasser" stammt eine Spezies, die optimal dem Leben unter Wasser angepasst ist. Minelauva IV ist die Heimatwelt der aquatoiden Minelauvaner, einem äußerst flinken und gewandten Volk. Um an der Luft überleben zu können, benötigen sie ein Atemgerät (Respirator genannt), welcher die Rückenkiemen bedeckt, und einen kybernetischen Beinassistenten. Eine bläuliche Schuppenhaut, die mit zunehmenden Alter silberner wird, Flossen an den Beinen und Schwimmhäute sind äußere Merkmale, während im Innern anamtomisch die vier Herzen interessant sind, durch die sie ein hohes Durchaltevermögen erreichen. Zudem haben sie eine Reihe nachwachsender Giftzähne, die sie "ausspucken" können. Sie werden außerdem erst mit 100 Jahren zeugungsfähig und pflanzen sich durch Eiablage fort.

Es war sicherlich nicht einfach, auf einer so eigenartigen Welt wie Minelauva IV eine hochentwickelte Kultur aufzubauen. Die Oberfläche des Planeten ist mit 80 % von Wasser bedeckt, trotzdem besitzt er keine dauerhaften Landmassen. Sein Mond Pliquaris ist verhältnismäßig groß und erzeugt gewaltige Gezeiten, so dass das Land mal trocken liegt, mal seicht überschwemmt ist und mal als Grund eines ein bis zwei Kilometer tiefen Ozeans fungiert.
2430 wurde Bluaquodeq von den Beta-Pictor innerhalb eines Monats erobert. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Minelauvaner gerade einmal die ersten Computer entwickelt und konnten der Invasion nichts entegegensetzen. Während der Besatzungszeit hingegen erhielten die Minelauvaner zugang zu moderner beta-pictorischer Technologie und wurden so ins Raumfahrtzeitalter katapultiert. 100 Jahre später wurden die Minelauvaner von den Menschen befreit.

Minelauvaner gelten allweit als tüchtige Geschäftsleute, sie sind eigentlich eine friedliebende Rasse. Ein wichtiger Machtfaktor ist die Minelauvanische Handelsgilde, die praktisch die gesamte Wirtschaft stützt. Fast jeder Händler des Wasservolkes gehört dieser Organisation an.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind sie die ersten Außerirdischen, die ein Mensch leibhaftig zu Gesicht bekommt. Das liegt daran, dass sie sehr viel reisen und nicht selten für Firmen und Konzerne als Geschäftsleute unterwegs sind.

Die Städte auf der Heimatwelt Bluaquodeq haben keine feste Position sondern treiben unter der Wasseroberfläche mit dem Strom der Gezeiten. Daher gibt es auch keine Straßen auf der Oberfläche - die man nur betreten darf, wenn man nachweislich schwimmen kann. Minelauvanische Raumschiffe sind mit Wasser gefüllt und haben eine hydrodynamische Form sowie einen Hydroantrieb, mit dem sie optimal auch in den Tiefen von Ozeanen operieren können.

[veganoiden]
Aus dem Vega-System stammt eine Spezies, die mittlerweile vom Aussterben bedroht ist. Nur wenige Veganoiden haben den Niedergang ihres Reiches durch den Krieg gegen Teraden und Beta-Pictor überstanden. Die einstige Hochkultur, die über zahllose Welten und einer für Nicht-Telepathen unbegreiflichen Technologie verfügten, ist nur noch ein Schatten ihrer selbst und gilt als freies imperiales Protektorat.
Veganoiden sind kleinwüchsig, am auffälligsten ist ihr großes Kopfhornschild und das "Augenband", ein reines Übersinn-Organ: Mit ihm hat der Veganoid Zugang zur Parapsychologie, zur "Hohen Ebene", wie keine andere intelligente Lebensform. Er riecht, sieht, schmeckt, kommuniziert rein auf telepathische Weise.
Dabei ist der Veganoid eine symbiotische Lebensform: Das Äußere ist lediglich die Wirtshülle, die von einem Symbionten, dem eigentlichen Veganoiden, bewohnt und kontrolliert wird (teils ebenfalls telepathisch). Die Veganoiden selbst sind in drei Geschlechter unterteilt.

Veganoiden sind es durch die Telepathie gewohnt, die Gedanken der anderen zu hören, was die Beziehungen untereinander viel intensiver und intimer macht, als es sich Menschen auch nur im Entferntesten vorstellen können. Dadurch gibt es bei den Veganoiden weder Lüge noch Misstrauen noch negative Konsequenzen daraus (kein Streit, keine Kriminalität). Diese Offenheit ist für sie so natürlich, dass es schon vorgekommen sein soll, dass ein von seinen Kameraden getrennter Veganoiden in schwere Depressionen verfällt.

Von der einstigen Hochtechnologie ist nicht mehr viel übrig geblieben. Sie bedienen ihre Gerätschaften mit der Kraft der Gedanken, es gibt übersinnliche Datenspeicher und verschiedene telepathische Gegenstände, die auch telepathischen Nicht-Veganoiden helfen können. Einst war es ihnen möglich, mit Hilfe der Hohen Ebene ihre Raumschiffe mit Überlichtgeschwindigkeit ans Ziel zu bringen, aber diese Meditationstechnik haben sie verlernt, wie so vieles andere.
Die Zahl der verwendeten Ausrüstung hält sich in Grenzen, da sie es letztendlich gewohnt sind, stets durch den Einsatz übersinnlicher Kräfte ans Ziel zu gelangen.

[teraden]
Vom Planeten Terad stammt eine kybernetische Spezies, deren Name bei vielen sofort Unwohlsein hervorruft. Ihre durchschnittliche Körpergröße von über zwei Metern und der massige, an einen Roboter erinnernde und dennoch fremdartige Rumpf flößt ebenfalls Respekt ein. Ähnlich wie die Veganoiden sind auch die Teraden eine Rasse, die auf Symbiose basiert. Hier vereinen sich allerdings nicht einfach zwei Lebensformen, sondern ein biologischer Organismus und eine Maschine.
Sowohl der Maschinenkörper als auch die organischen Komponenten werden hergestellt und zusammengefügt. So ist zum Beispiel der Hauptcomputer mit Hirnpartien verbunden. Die Kommunikation der Maschinenwesen basiert auf einem Trinärcode. Im Zentrum des Kopfes befindet sich das Sensordreieck, mit dem die Teraden hören, sehen und riechen. Das Dreieck funktioniert im Wesentlichen wie ein Scanner. An der Unterseite des Kopfes sind Lufteinlässe, mit denen Luft zur Reaktorkühlung, bzw. zur Anreicherung der blau-schwarzen Blutflüssigkeit mit Sauerstoff, Helium oder Neon angesaugt wird.

Die Teraden sind ein sehr altes Volk, was zahllose archäologische Funde beweisen. Vor über 4000 Jahren expandierte ihr Reich bis an die Grenzen der damaligen veganoidischen Hochkultur. Sofort begannen die Maschinen, die sich Zeit ihres Bestehens die Vernichtung allen biologischen Lebens auf die Fahne geschrieben hatten, mit der Eroberung des veganoidischen Raumes und der Sterilisierung der Planeten. Kurz vor ihrer endgültigen Ausrottung gelang es den Veganoiden, einen Virus zu entwickeln, der die aggressive Programmierung der Teraden stilllegte.
Irgendwann vor zweitausend Jahren zerfiel das Teradische Großreich aus bislang ungeklärter Ursache - teradische Forscher suchen bis heute nach den Gründen.

Teraden hegen tiefes Misstrauen anderen Spezies gegenüber, ja gar Hass. Trotz der Zügelung ihrer Programmierung gelten sie als äußerst brutal und mitleidlos. Zwar sind nur noch eine handvoll Sternensysteme im Besitz des Teradischen Reiches und sie sind kein Machtfaktor mehr, aber gerade die benachbarten Kolonien leben in ständiger Angst vor teradischen Feldzügen (die eigentlich nichts anderes als Beutezüge sind) - insbesondere das teradische "Engagement" im Ahmandischen Bürgerkrieg hat gezeigt, dass von Terad noch immer eine Bedrohung ausgeht. Ihre Strahlenwaffen sind sehr wirkungsvoll und haben auch schon Einzug in so manche terranische Waffenkammer gefunden.
Einzelne Teraden sind im Menschenraum zumeist als Händler unterwegs.

[wandler-chamäleoniden]
Ursprünglich gab es zwei getrennte Rassen die sich unabhängig voneinander auf benachbarten Planeten entwickelten. Doch durch den Eingriff der Beta-Pictor wurden beide Rassen zu einer verschmolzen, ihre eigentliche Gestalt kennt keiner. So sind die Wandler-Chamäleoniden (von Terranern oft nur als "Chams" bezeichnet)in der Lage, ihre Gestalt und Farbe zu verändern, was durch spezielle Farbpigmentzellen möglich wird.
Herangezüchtet und "geboren" werden sie in Bioplasmatanks, nachdem zwei, manchmal drei Wandler ihr Erbgut zur Verfügung gestellt haben. Somit besitzen Wandler in gewisser Weise (und im Gegensatz zu den Beta-Pictor) Eltern, die sich auch um die Erziehung des dekantierten ("aus dem Tank gelösten") Zöglings kümmern.
Ein Cham ist eigentlich nur reines Muskelgewebe, was ihm seine Formveränderung möglich macht, wobei diverse Gewebeteile Organen entsprechen.
Die Spezies wurde von den Beta-Pictor aus Sicherheitsgründen (aus offensichtlichen Gründen ist eine Kontrolle der Wesen schwierig) mit einer sehr kurzen Lebensspanne versehen: Pünktlich zum 15. Geburtstag beginnen die Zellen zu degenerieren.

Die Beta-Pictor betrachteten die Wandler-Chamäleoniden als ideale Waffe gegen die Cassiopier, die sie mit deren Hilfe infiltrieren wollten. Insbesondere war das Kontinuum an der cassiopischen Tarntechnologie interessiert. Die Cassiopier wiederum konnten einige der Kontinuumsagenten einfangen und für die eigene Seite gewinnen.
Nach dem Großen Krieg und dem Kontakt mit der Menschheit waren selbstverständlich Geheimdienste erpicht auf diese idealen Agenten, und so gingen auch viele in den Dienst verschiedener Nationen über. Auf der anderen Seite formierten sich die Wandler selbst und gründeten das sogenannte "Netzwerk". Das Netzwerk ist eine gemeinsame Organisation der weit über 200 Kleinstaaten auf den beiden Heimatwelten, deren einzige Aufgabe darin besteht, Informationen zu sammeln und mit diesen zu handeln. Wandler-Chamäleoniden im gesamten bekannten Universum sind Teil des Netzwerks.

Chams gelten allgemein als neugierig, wenn auch recht feige; sie selbst würden "vorsichtig" sagen.
Selbstverständlich sind die Chams führend auf dem Gebiet der Kommunikations- und Spionagetechnologie. Jedoch: Speziell im Bereich der Gentechnik waren die Wandler-Chamäleoniden nicht nur ihren Besatzern, dem Kontinuum, überlegen, was diese nutzten, um beide Rassen zu kreuzen. Heutzutage geht man auch davon aus, dass erst durch wandler-chamäleonidische Biotechnologie den Beta-Pictor das perfekte Klonen ihrer selbst möglich war, zuvor war das Kontinuum wohl gezwungen gewesen, über die Hälfte der geklonten Beta-Pictor aufgrund von Defekten zu vernichten.

[at'rank-gulor]
Die At-Rank'gulor sind vogelähnliche Lebewesen, bei denen man zwischen vier Geschlechtern unterscheidet. Ihre Heimatwelt ist der staubige, von hohen Gebirgszügen geprägte und tiefen Schluchten durchzogene Planet Craitona. Dort leben sie in gigantischen Höhlen und ernähren sich von den wenigen Pflanzenarten, die sich dem kalt-trockenen Klima und den starken Winden an den Berghängen angepasst haben.
Die At-Rank'gulor besitzen ein Flügelpaar und ein Armpaar. Anstelle von Füßen haben sie drei große Zehklauen, wie man es von Raubvögeln auf Terra kennt. Ihr Körper ist mit winzigen Federn bedeckt, die ein dickes, warmes Fell mit besten aerodynamischen Bedingungen bilden. Die Augen der At-Rank'gulor sind viel schlechter als die eines Menschen, dafür ist ihr Gehör umso besser, denn sie orientieren sich, indem sie mit Hilfe eines Organs im Schnabel Ultraschallwellen aussenden und die Echos wieder auffangen. At-Rank'gulor sind wahre Künstler der Lüfte, denn zu ihnen gehört Fliegen wie Schwimmen zu einem Minelauvaner, sie sind eng mit ihrem Element verbunden.

Die At-Rank'gulor leben in einer absoluten Individualgesellschaft, lebenslange Partnerschaften gibt es nicht. Sie finden sich nur für den Fortpflanzungszweck zusammen oder zu den Versammlungen ihrer Stämme. Ihr Verhalten wird von Außenstehenden oft als Egoismus missverstanden, es ist für sie jedoch selbstverständlich.
Durch einen reinen Zufall wurden sie vor einer Eroberung durch das Kontinuum bewahrt: Ein Weisenschiff zerstörte die gesamte Invasionsflotte.

[xeracor]
Die "rückständigste" Rasse im NOVA-Universum sind wohl die Xeracor. Diese Spezies basiert auf Silizium und gleicht einem kristallinen Felsen von rund 3 Metern Durchmesser, aus dem Pseudopodien herauswachsen.
Wie die Wandler und die Beta-Pictor sind die Xeracor eine eingeschlechtliche Rasse, pflanzen sich aber auf ganz natürliche Weise fort. Dies geschieht durch den Prozess der sogenannten "Selbststückelung". Dabei zerspringt ein erwachsener Xeracor in einige kleine Artgenossen, wodurch der Erwachsene automatisch stirbt.
Ein Xeracor erkennt Schallwellen, sobald sie auf seinen Körper auftreffen und kann sie dann zuordnen. Kommunikation findet unter den Xeracor durch Erdschallwellen statt, die sie mit Hilfe ihrer Verwurzelung erzeugen. Während sie noch vor langer Zeit nur langsam (1 cm/Stunde) über den Erdboden dahinwalzen konnten, bewegen sie sich heute mit einer am unteren Ende implantierten Antigrav-Einheit vorwärts. Diese Einheit ist so konstruiert, dass dennoch durch das Antigrav-Feld Stöße in den Boden geleitet werden können, um eine Verständigung weiterhin möglich zu machen.

Im Jahr 2000 eroberten die Beta-Pictor den eigenartigen Planeten Xerc, der im Schwerpunkt eines binären Sternensystems liegt. Das Kontinuum fand eine äußerst primitive Kultur vor, die gerade gelernt hatte, einfache mechanische Werkzeuge herzustellen. In zwei Jahrhunderten Besatzung überbrückten die Xeracor eine gigantische Evolutionsspanne und lieferten den Beta-Pictor das wertvolle Phoenixmetall, ein Stoffwechselprodukt der Steinwesen, mit dem beta-pictorische Schiffe nun wesentlich schneller operieren konnten. Xerc wurde zu einem wichtigen strategischem Zentrum des Kontinuums. Den Cassiopiern gelang es nicht, den Planeten zu erobern, ein weiterer Grund für die Niederlage der Völkerföderation.
Das Polarisabkommen (der Waffenstillstandsvertrag am Ende des Großen Krieges 2549) beendete das goldene Zeitalter für die Xeracor, ihre Heimatwelt ist seither neutrales Gebiet zwischen den Randwelten und dem Kontinuum. Keine beta-pictorischen Flotten befinden sich mehr im Orbit, und die Raumwerften sind bis auf einen kleinen Teil stillgelegt. Die Beta-Pictor haben viele Xeracor mitgenommen und im Kontinuum angesiedelt, um dort weiterhin Phoenixmetall herzustellen.

"Besuchen Sie niemals Xerc!" Die Xeracor sind seit dem Verlust ihrer zentralen Bedeutung und eines nie zu sättigenden Absatzmarktes durch den Weggang der Beta-Pictor nach dem Großen Krieg alles andere als gut zu sprechen auf Vertreter von Terranern, Metonoiden oder Veganoiden. Es ist nur gut, dass sie ihre Welt nicht verlassen, da sie keine Raumschiffe besitzen und noch immer sich technologisch im Industriezeitalter bewegen.
Die einzig wirklich herausragende und hochentwickelte Handelsware (die durch unterschiedliche Kanäle auch in den Terranerraum gelangen) ist Gravitations- und Antigravitationstechnologie (wie Antigrav-Pistolen oder -Gürtel)
In ihrer Panik vor der Menschheit baten die Xeracor die Wandler-Chamäleoniden um Hilfe. Durch deren fortschrittliche Biotechnologie gelang es, Xeracor-Terraner, sogenannte "Halb-Xeracor", zu erschaffen. Fortan wurden die Halb-Xeracor dazu genutzt, um sich gegen die terranische Bedrohung zu schützen.

[die weisen]
Die rätselhaften Weisen sind die einzige bekannte Spezies mit der Möglichkeit, über die Grenzen der Milchstraße und benachbarten Galaxien hinaus zu reisen. Man weiß fast nichts über sie - oder das Wissen unterliegt strengster Geheimhaltung. Weder ihre Heimat ist bekannt noch wo sich ihr Verbreitungsgebiet befindet, falls sie ein solches haben.
Es ist bekannt, dass es sich bei den Weisen, auch Novat genannt, um eine auf Astronium basierte Spezies handelt. Astronium ist eine seltene und die bislang einzig bekannte multidimensionale Materie, die sich die Menschen auch schon teilweise zu nutzen gemacht haben. Die Weisen sind eine Art Projektion aus Astronium und sie sind auch nicht verwundbar. Zudem weiß man, dass die Weisen in einem Omnikollektiv organisiert sind, der einzelne Weise wird "Träger" bezeichnet. Jeder Träger fühlt, schmeckt, riecht und sieht das, was die anderen Träger gerade erfahren. Weise sind eine humanoide Spezies und sehen dem Terraner recht ähnlich. Ihre aschfahle Haut hat keine Behaarung und die Augen sind klein und schwarz, ihr Kopf ist überproportional groß.

Weisenschiffe (die den legendären UFOs verblüffend gleich sehen) tauchen extrem selten im terranischen Raum auf. Im Schnitt begegnet ein Mensch einmal in seinem Leben dieser außergewöhnlichen Rasse. Wenn ein Kontakt zustande kommt, sollte man Novati, die weisische Handelssprache beherrschen. Es mag sich die Möglichkeit ergeben, dass man durch einen Handel an Waren herankommt, die aus fernen Galaxien stammen. Weisische Technologie übertrifft wohl das für Menschen Vorstellbare.

Im Großen Krieg gelang es imperialen Wissenschaftlern, mit Novat in Kontakt zu treten und sie von einem Experiment zu überzeugen. Obwohl die Weisen sich aus dem Geschehen sonst heraushalten, stimmten sie angesichts der Gefahr für die Menschheit durch das Kontinuum zu und ließen die Forscher - eher belächelnd - versuchen, Eigenschaften der Novat und die menschliche Physis zu kreuzen. Und tatsächlich war man gewisserweise erfolgreich und erschuf die Halb-Weisen. Doch leider entpuppten sie sich nicht als die "Wunderkrieger", die sie sein sollten und das Experiment wurde beendet, nachdem mehrere hundert erschaffen worden waren.
Die meisten von ihnen leben immernoch, da ihr Höchstalter auf 500 Jahre geschätzt wird. Da sich die Halb-Novat nicht fortpflanzen können, werden sie aber eines Tages aussterben.

[zurück]

zum Imperial Standard